Der Kindergarten - eine Bildungseinrichtung, die Spaß macht

 

Kinderbildungs-  und  Betreuungseinrichtungen,  wie  der  Kindergarten,  sind  von  großer Bedeutung  für  die  frühkindliche  Bildung.  Unsere  pädagogische  Arbeit  wird  von  folgenden Grundsätzen beeinflusst: 

 

 

Bildung

„Kinder tragen zu ihrer Bildung selbst bei.“

 

Bildung  wird  als  lebenslanger  Prozess  der  aktiven  Auseinandersetzung  des  Menschen  mit sich selbst und mit der Welt verstanden. Das heißt, dass Kinder bei Bildungsprozessen sich die Welt selbst aneignen und daher ein anregungsreiches Umfeld brauchen.

 

 

Lernen

            „Der Mensch lernt ein Leben lang.“

 

Lernen stellt die Basis für Bildung dar. Der Kindergarten bietet unterschiedlichste Lernanlässe. Kinder lernen im Spiel, durch Entdecken und Erforschen, durch Handeln und Reflektieren, Gestalten, Beobachten und Nachahmen. Die PädagogInnen schaffen dafür geeignete Lernvoraussetzungen, geben anregende Lernimpulse und orientieren sich dabei an jenen Methoden des Lernens, die den Kindern in ihrer individuellen Lebensphase entsprechen.

 

 

Spiel

„Das Spiel ist eine der wichtigsten Form der Aneignung der Welt.“

 

Das Spiel ist jene Form der Weltaneignung, die Kindern ein größtmögliches Maß an Selbstbestimmung und Gestaltungsspielraum gibt. Spielen erfolgt freiwillig und ohne Leistungsdruck. Kinder lernen im Spiel und durch das Spiel, sie wiederholen, sie lernen in einer Gruppe spielender Kinder mitzuwirken, treten in den Dialog mit anderen, übernehmen neue Rollen, werden mit Regeln und Normen konfrontiert und haben die Gelegenheit neue kreative Wege und Lösungen zu erproben. Im Spiel haben Kinder auch die Möglichkeit neu gewonnene Eindrücke zu verarbeiten und zum Ausdruck zu bringen. Für eine positive Spielentwicklung sind uns eine breite Auswahl an Spielmaterialien, die anregende Gestaltung der Spielbereiche und ein offener Zeitrahmen besonders wichtig.